1. Wiener Pagan Poetry

Pagan Poetry1. Wiener Pagan Poetry Am 9. Oktober 2011 fand im Weberknecht 2.1 der erste Wiener Pagan Poetry statt, veranstaltet vom Verein Hagazussa.tv. Ein stimmungsvoller Abend, passend zum Beginn der dunklen Jahreshälfte.

Tief im Keller des Weberknechts, war die Luft etwas stickig, dafür die Akustik umso besser. Der Raum von Kerzen umrandet, thronten an dessen Kopfende, die vier Vorleser und ein Musiker. Lauschend, zu ihren Füßen eine elitäre Hörerschaft. Duke Meyer, Brigh, Lady Purple und Riharc brachten abwechselnd, manchmal auch gemeinsam, Texte, Anrufungen und so manche Liebeserklärung an England gekonnt zu Gehör.
Zur Auflockerung griff Mark A. How zu Schlüsselfidel, Davul oder Sackpfeife. Hingebungsvoll vermittelte er, was die Worte und Gesten nicht vermochten und rundete auf diese Weise das Geschehen ab.

Die…. Worte, die könnt ihr dem nachstehenden Video vernehmen. Zwar ist es bei Weitem nicht so ergreifend, als wäre man dabei gewesen, doch wird es hoffentlich seinen Zweck erfüllen. Wir wollen Euch den Mund wässrig machen, denn: Eines ist klar. Das Heidenvolk hierzulande ist kreativ und versteht mit Wortbildern umzugehen. So wird es wieder einen Pagan Poetry geben. Lesestoff gibt es genug und es hat nicht den Anschein, als würde er abnehmen. Bis über die Köpfe stapeln sich da die Blättertürme in der Hagazussa.tv’schen Pagan Poetry – Redaktion und hätte man sie alle vorgelesen, würden wir vermutlich noch immer im Weberknecht-Keller sitzen und lauschen.

Wir sind jedenfalls von Texten geschmeichelt und glückselig nach Hause gegangen. Möge das bei den nächsten Pagan Poetry Abenden auch so sein. Danke an die vielen kreativen Menschen da draußen, den Organisatoren, den Musen, den tollen Vortragenden und allen, die dabei waren.

Und nun: Film ab!

Pagan Poetry - Die Vortragenden