Club Bacchanalia

Club Bacchanalia im Seen, WienWiens erstes offizielles Pagan-Clubbing fand am 9 April 2011 im Wiener Club Seen statt. Am Plan des Abends standen DJs, die für einen ausgelassenen Tanz in den Frühling sorgen sollten. Grund dafür: Hagazussa.tv wurde fünf Jahre alt!

 

Organisiert wurde das Clubbing von Lady Purple und Brigh!
Hagazussa.tv, der Verein geführt von Lady Purple veranstaltet das alljährliche BabaJaga – Festival auf Schloss Liemberg in der Steiermark organisiert und produziert das erste Österreichische Hexenfernsehen auf dem Privatsender OKTO TV, mit dem Namen hagazussa tv.

 

 

Club Bacchanalia? Was tut man denn da?
Nunja, die Bacchanalien gehen zurück auf ein Fest im antiken Rom, das zu Ehren des Gottes Bacchus, jedes Jahr zwischen 16. & 17. März, am Aventin abgehalten wurden. Ein Fest der wilden Ausgelassenheit an Anfang der Vegetationsperiode. Und was tut man an einem Samstagabend in einem Wiener Club? Richtig. Abtanzen!


die OrganisatorenBegrüßt wurden wir von einer Nymphe, die Trauben und Beeren verteilte, von den Geländern und Treppen rankten sich Blumengirlanden und auf den Tischen sprießten die Frühlingsboten. Ein paar der Gäste sind dem Aufruf gefolgt und haben sich in luftige Frühlingsgaderobe gehüllt – dementsprechend hoch war der Haufen mit Wintermänteln in der dunklen Ecke ;-)

Die DJs des Abends waren JamesVermont, Basti und Anatol. Breit gefächert waren ihre Arrangements. JamesVermont weckte die Gäste mit zarten, leicht orientalischen Klängen und wechselte dann in die rockige Pagan-Ecke. Basti beförderte die Tänzer zurück in die 60iger Jahre und zeige danach, was aus den alten Hadern mit etwas Bass und zeitgemäßer Rhythmik zu machen ist. Zu guter Letzt verließen wir den Planten und schwebten in ferne Goa-Sphären. Erdiger stieg Anatol in den Abend ein, und brachte etwas latein-amerikanischen Flair, gespickt mit Hexen-Musik und PaganFolk. Die Tänzer dankten es den Dreien mit kontinuierlicher Belegung des Tanzparketts.

GästeWir waren ja zum ersten Mal im Club Seen und sind von der Lokation sehr begeistert. Zwar durfte an dem Abend geraucht werden, doch wurde dies von einer guten Lüftung in Grenzen gehalten. Die Räumlichkeiten liegen direkt in den UBahn-Bögen, haben eine offene und helle Struktur und sind am neuersten Stand.

Anders als bei den Bacchanalien im antiken Rom, die irgendwann verboten wurden, hoffen wir auf weitere Pagan-Clubbings dieser Art. Sich einfach zusammen zu finden und zu passender Musik zu tanzen ist ein einfaches, aber geniales Konzept. Schließlich wird unsereins nachgesagt Vergnügungssüchtig zu sein. Und diesem Ruf kann man auch ohne Lagerfeuer, ganz Urban in einem Club gerecht werden.