Der Yule - Markt 2010
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- Geschrieben von Sylver Sylver
Dieses Jahr lud uns Shina Edea als Organisatorin auf den alljährlichen Yule-Markt ein, der zum ersten Mal im wiener Club Megiddo stattfand.
Nicht nur die neue Veranstalterin, sondern auch die neue Location bedeutete für den bevorstehenden Event eines: Veränderung.

Bisher war der Yule-Markt stets auf Familien und Besinnlichkeit ausgerichtet. Mit der Entscheidung ins Megiddo zu übersiedeln, trat dies in den Hintergrund, dafür aber die Party in den Vordergrund. Ein entscheidender Impuls, wie wir meinen, um die schläfrige wiener Hexenszene wachzurütteln.
Das Megiddo ist ein gemütlicher Club, in rot / schwarz gehalten, in dem man ungestört plaudern – und im hinteren Teil des Lokales auch tanzen kann. Es gibt eine Met-Bar und ein Podest, das bei Bedarf als Bühne benutzt wird. Darauf machten es sich die Ständchen gemütlich. Leider weniger, als angekündigt – doch entdeckten wir das Eine oder Andere interessante, kunstvoll gebastelte Gustostück. Der Club wurde mit Zweigen, Yulebaum Kugeln, selbst gebastelten Girlanden, Kunstschnee, Gestecken, Tüchern, Kerzen und Sternen dekoriert. Am Buffet offerierten sich Kekse, Kuchen, Brötchen und andere Köstlichkeiten, von denen Shina angekündigt hat, sie in einem WuezelWerk-Artikel näher zu beschreiben. Am Eingang, neben der Metbar wurde Punsch ausgeschenkt und man konnte Tombola-Lose erwerben.
So gegen acht wurde es im Megiddo richtig voll. Neben dem Stammpublikum, fanden sich auch viele szenebekannte Leute ein. Es wurde geplauscht und gepunscht und genascht.
Gegen halb Neun begann das Duo Ganawen mit seiner Darbietung. Tim an der Flöte und Lugh an der Schamanentrommel spielten Melodien zum Träumen und brachten einen ganz besonderen Flair und das sonst eher rauhe Megiddo.
Eine Stunde später versammelte das Pagan Piper Projekt die Besucher des Yule-Marktes in der Tanzhöhle. Doc F und seine zehnköpfige Band traten mit uns eine Reise durch den Jahreskreis an und präsentierten ihren neuen Song zu Yule mit dem Titel „Just the Sun". Als Zugabe gab es noch einmal den Song „To the Earth", bei dem kräftig mitgeklatscht und gestampft wurde.

Zum Ausklang des Abends versorgte JamesVermont die Gäste noch mit Musik von PaganFolk bis World und zog den einen oder anderen Tänzer in den hinteren Teil des Lokals.
Bei den Gesprächen mit den Besuchern und auch jetzt nach dem Yule-Markt, wird das „neue Konzept" des Marktes gelobt und Shina Edea, Chain und ihrem Team ein positives Zeugnis ausgestellt.
Vielleicht braucht es in der dunklen Jahreszeit auch solche bunten Lichtblitze – oder anders gesagt. Warum keine Yule-Party? Alles andere wäre doch bloß Weihnachten.

